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Wir — die Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG — möchten gerne die Karte der Verdrängungsprozesse für "61" aktualisieren: viele Mietshäuser haben nicht nur die Abgeschlossenheitserklärung, sondern sind mittlerweile in Eigentumswohnungen umgewandelt. Kündigungen wegen 'Eigenbedarf' haben Hochkonjunktur. Ferienwohnungen in lukratives möbliertes, zeitlich befristetes Wohnen übertragen. Kleingewerbetreibende verdrängt...
Schaut doch mal in der Karte nach, ob in euren Häusern Daten aktualisiert werden sollten oder ob euer Haus überhaupt schon auf der Karte ist.
update 10.09.2015: das besetzte Gebäude in der Englischen Str. 20 wurde heute Nachmittag geräumt!!
19 Uhr DEMO vom LaGeSo zur Englischen Str.


Solidarität muss politisch werden


Wir haben heute Morgen das Gebäude in der Englischen Straße 20 besetzt, weil wir denken, dass wir so auf unser Anliegen aufmerksam machen und ganz nebenbei auch noch ein paar Schlafplätze zur Verfügung stellen können.

Zunächst wollen wir die unhaltbaren Zustände auf dem Berliner Lageso Gelände ansprechen. Nach unserer Meinung wird hier gerade ein Notstand inszeniert, der in dieser Form nicht gegeben ist oder den es so nicht geben müsste. Wenn es ein Staat innerhalb von wenigen Stunden schafft mehrere Milliarden Euro zu mobilisieren, um ein paar Banken zu retten, dann können wir uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass derselbe Staat mit der Unterbringung von einigen 10.000 Flüchtlingen nicht zurecht kommt. Zudem muss man sehen, dass auch in diesen Zeiten jede Menge Gebäude leer stehen, weil sie gar nicht zum Wohnen gedacht sind, sondern als Spekulationsobjekt dienen und eben nicht denen zur Verfügung stehen, die ein Dach über dem Kopf brauchen, sondern denen, die ein Geschäft damit machen wollen. Das ist eine der Absurditäten dieser Wirtschaftsordnung, in der wir leben und mit der wir nicht einverstanden sind. Tagtäglich werden Menschen vor dem Lageso abgewiesen oder bekommen Gutscheine für Hostels ausgestellt, die schon lange keine Gültigkeit mehr besitzen, weil das Lageso schon seit Februar die Hostel Rechnungen nicht mehr bezahlt hat. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen das Gebäude …. Zu einer Notunterkunft für 50 Personen auszubauen, um zu zeigen, dass man das Problem auch anders lösen könnte, hätte man den entsprechenden politischen Willen. Wir fordern alle Menschen dazu auf, dieses Projekt zu unterstützen und ähnliche Projekte in die Tat umzusetzen.
‚Verdrängung‘ ist ein schleichender Prozess

Vorbemerkung:

Dies ist ein persönlicher Bericht, der keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt. Ich bin 1985 nach Berlin gekommen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Sorauer Straße zog ich 1986 in das Haus Heckmannufer 6/6a ein. Dort bewohnte ich zunächst eine 1-Zimmer-Wohnung und erhielt 2 Jahre später mit meinem damaligen Lebenspartner eine 2-Raum-Wohnung (70 qm) als Umsetzwohnung. 2014 wurde das Mietverhältnis nach 28 Jahren im Heckmannufer aufgelöst....


Nach Rücksprache mit dem Mieter verlinken wir seinen persönlichen Erfahrungsbericht, der auf der Webseite http://www.bizim-kiez.de nachzulesen ist.
Öffentliche Stellungnahme der Anwesenden des Berliner Ratschlags vom 28.06.2015 zur aktuellen Diskussion um den Mietenvolksentscheid

Wir, der Berliner Ratschlag vom 28.06.2015, fordern die Initiative des Mietenvolksentscheids auf, den Diskussionsprozess über die aktuellen Auseinandersetzungen, den sie bezüglich des Volksentscheids mit der Berliner Senats/SPD-Ebene führt, auf eine breite Basis zu stellen und diesen öffentlich zugänglich zu machen.
Des weiteren sind wir für eine unbedingte Fortführung des Mietenvolksentscheids.