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Wir — die Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG — möchten gerne die Karte der Verdrängungsprozesse für "61" aktualisieren: viele Mietshäuser haben nicht nur die Abgeschlossenheitserklärung, sondern sind mittlerweile in Eigentumswohnungen umgewandelt. Kündigungen wegen 'Eigenbedarf' haben Hochkonjunktur. Ferienwohnungen in lukratives möbliertes, zeitlich befristetes Wohnen übertragen. Kleingewerbetreibende verdrängt...
Schaut doch mal in der Karte nach, ob in euren Häusern Daten aktualisiert werden sollten oder ob euer Haus überhaupt schon auf der Karte ist.
"Die Stadt als Beute" ...

... ein nüchterner Titel, ein ebenso direkter Film und ein zahlreich interessiertes Publikum: die Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG und die Nachbarschaftsinitiative Kiez-Aktiv: Bockbrauerei zeigten am vergangenen Dienstag, 28.03., den 2016 erschienenen Film "Die Stadt als Beute".
Der Veranstaltungsort war brechend voll und die anschließende Diskussion zum Film, auch zur gegenwärtigen Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt, war sehr lebhaft.
Eine Mischung aus Sprachlosigkeit, Wut und kämpferischen Beiträgen zeugte davon, dass der Film "den Nerv" bei vielen Zuschauer*innen getroffen hat.
Der Film zeigt in seiner Klarheit die realen Machtverhältnisse auf dem Wohnungsmarkt die verantwortlich für steigende Mieten, für Spekulation und vor allem für Verdrängung sind. Er beschreibt aber auch, wie zahn- und wirkunglos die mietenpolitischen Instrumente der politischen Parteien sind.
Aber das verwundert uns aufgrund der Interessensüberschneidung zwischen "der Politik" und "der Wirtschaft" nicht. Wieder einmal gingen wir mit einem Gefühl nach Hause, dass sich nicht nur hier in dieser Stadt, sondern auch überall woanders, etwas grundlegendes verändern muss und zwar jetzt!

Die Stadt als Beute, Dokumentarfilm von Andreas Wilcke
Informationen zum Film unter http://www.diestadtalsbeute.com/


 WEM GEHÖRT KREUZBERG — April 2017