Tagesspiegel 21.10.2019:

Rechercheprojekt: Wem gehört(e) der Boxi?

Immobilieninvestoren schufen den Boxhagener Platz Anfang des 20. Jahrhunderts. Erst teilten sie den Grund auf, dann die Häuser. Eine hausgenaue Eigentums-Dokumentation vom 18. Jahrhundert bis heute.
16.10.2019: Radiosendung von Mixcloud: Wir holen uns den Kiez zurück

Mieter*innen stressen zurück: Wohnungsmieter*innen genießen Kündigungsschutz — mit Ausnahme der Eigenbedarfskündigung. Sie ist das einfachste Mittel, Bestandsmieter*innen loszuwerden. Aber betroffene Mieter*innen schließen sich zusammen und setzen sich zur Wehr. Eigenbedarf kennt keine Kündigung heißt das Motto der AG Wohnen heißt Bleiben, die bei uns zu Gast im Studio ist. Wie können Mieter*innen dafür sorgen, dass sich Kaufinteressent*innen von der Wohnung lieber fern halten? Wie kann eine Eigenbedarfskündigung abgewehrt werden?

Online nachzuhören unter Mixcloud — ab 14:55 Min. kommt der Beitrag
Juli 2019: Correctiv/ Tagesspiegel:

Das verdeckte Imperium

Mit einem Geflecht aus Briefkastenfirmen hat die Milliardärsfamilie Pears ihre Einkaufstour verschleiert. Längst zählt sie zu den geheimen Großeigentümern der Stadt. Die Anonymität hat Vorteile. Für Berlin ist sie ein Problem.
Film: PUSH — Für das Grundrecht auf Wohnen

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. „Ich glaube es gibt einen riesen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani.

PUSH, der neue Dokumentarfilm vom vielfach ausgezeichneten Regisseur Fredrik Gertten (Bananas!* / Bikes vs Cars), untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Aber in Städten weltweit werden die Chancen auf bezahlbare Wohnungen immer schwieriger. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?

Director & Writer Fredrik Gertten, 92 Min., Schweden, 2019

mehr unter mindjazz-pictures und vimeo
Spiegel Online 22.05.2019:

Rausgeklagt, damit der Profit steigt?

Mehr als 30 Jahre lebte Heike Klant in ihrer Mietwohnung in München — jetzt soll sie wegen Eigenbedarf ausziehen. Immer mehr Mietern in Großstädten wird auf diese Weise gekündigt. Viele haben Sorge, obdachlos zu werden.
 
(mehrere Videos im Text, auch zu ALW & BOW)
Tagesspiegel 22.03.2019:

Rechercheprojekt: Möbel statt Mietpreisbremse

Über das Geschäft mit möblierten Wohnungen. Und wie sich mit ihnen der Mietspiegel umgehen lässt.
Februar 2019: Recherchehandbuch: Wem zahle ich eigentlich Miete?

Den finanzialisierten Immobilienmarkt verstehen: Ein Recherchehandbuch für Mieter*Innen

Autor*innen: Adrian Garcia-Landa und Christoph Trautvetter

Download der PDF-Datei
16.01.2019 Radiosendung von Mixcloud: Wir holen uns den Kiez zurück

Mietenkämpfe gestern und heute — politische Texte + Lyrik + satirische Lieder unseres Widerstandes — Initiativen stellen sich vor: Ihr hört heute den 1. Teil unseres Zusammenschnitts der Matinee vom 06.01. im Supermolly, denn mit Mut, Phantasie und Solidarität ist ein besseres Leben in Würde für alle machbar, Herr und Frau Nachbar.

Online nachzuhören unter Mixcloud
27.12.2018 leftvision clips: Kampf um bedrohte Freiräume in Berlin

Anfang 2019 laufen die Mietverträge von einer ganzen Reihe selbstbestimmter Räume, Kneipen, Hausprojekte oder Jugendtreffpunkte in Berlin aus.

Wir waren zu Besuch bei: Drugstore, Potse, Syndikat, Liebig 34, Meuterei, G17a und haben ihre Stimmen für euch zusammengestellt.



Berlin ist auf dem Weg zu einer ähnlich toten und glatt polierten Stadt zu werden, wie es sie schon zu oft gibt — für uns heißt es 2019 ohne Pardon: Freiräume verteidigen!

16.06.2018: Videodokumentation Die Unsichtbaren sichtbar machen "bauen, bauen, bauen — sozial und kommunal"

Unsichtbar liegen die Wohnungssuchenden unterhalb des Radars der öffentlichen Wahrnehmung. Und die von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen haben keine sie einende Organisation und keine Lobby, um ihre dringenden Bedürfnisse zu artikulieren und den politisch Verantwortlichen Druck zu machen.

Gleichzeitig ist eine Tendenzwelle bei den steigenden Mieten und ein Ende des Wohnungsmangels im leistbaren Mietbereich nicht absehbar, solange die Wohnungspolitik bundesweit und in Berlin keine grundsätzlich andere Ausrichtung erfährt. Auf dieser Tagung wollen wir der Frage nachgehen, wie eine poilitisch und sozial verantwortliche Mieten- und Wohnungspolitik aussehen kann - und zusammen mit Initiativen, Mieter/innen und Vertreter/innen aus Gewerkschaft und Politik diskutieren.

zum Video
Dauer 1:05 Std.

Zum Kanal der Reihe "Wohnen in der Krise" mit weiteren Videos
04.04.2018: MASSIV UNERWÜNSCHT — Ich stehe oder wohne im Weg

Videos der Mieter*innen aus der Fidicinstr.

Link

Millieuschutz

Gut gedacht — rechtlich unwirksam.

Großeinkauf der BOW 1 bis 3 GmbH führt zu unzähligen Entmietungen in Berlin/ Kreuzberg. Sie steht nur beispielhaft für weitere Firmen, die die gleiche Vorgehensweise an den Tag legen. Entmietung durch Modernisierung, mit dem Ziel, die Wohnungen möglichst mieterfrei teuer an neue Eigentümer zu verkaufen. Mittlerweile hat die  Gruppe über 40 Häuser in ganz Berlin gekauft.

Wir fragen VON MENSCH ZU MENSCH:

Hat derjenige, der keine Käufer*in ist, kein Recht auf ein zu Hause?