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  • Mietenwahnsinn 2019

Termine

17.09. Kaffee und Kuchen vor dem besetzten Haus in der Großbeerenstraße 17a in Kreuzberg

Am vergangenen Sonntagnachmittag luden wir, die Besetzer*innen, die Nachbarschaft vor das Haus der Großbeerenstraße 17a ein.

Viele Anwohner*innen brachten Kaffee und Kuchen mit und zeigten spontan ihre Solidarität mit dem Projekt.
Pressemitteilung 16.09.2018: aktueller Stand zur Großbeerenstr.17a

Am Montag den 10. September 2018 fand im „Kiezraum“ auf dem sog. Dragoner Areal ein etwa einstündiges Vorgespräch zwischen der Hausprojektgruppe und Unterstützern, deren anwaltlicher Vertretung, Herrn Marx von der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH und zwei Vertreterinnen aus der Bundes- bzw.  Landespolitik statt. Ziel war es die Rahmenbedingungen für die weiteren Gespräche zur zukünftigen Nutzung des Hauses in der Großbeerenstraße 17a festzulegen.
10.09.2018 Pressemitteilung: Große Unterstützung und Solidarität aus Nachbarschaft und stadtpolitischer Szene

update: am Montag 10.09. gab es ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft und die Zwischennutzungsvereinbarung wird bis zum 14.010.2018 verlängert — zu exakt denselben Bedingungen!

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Anfragen aus der Nachbarschaft und von Unterstützer*innen nach Bedarf an Wohnungseinrichtung, Essen und Trinken und „Support“ bei der Organisierung und Gestaltung eines Infopoints vor dem Haus, kennzeichneten für die Besetzer*innen der Wohnung in der Großbeerenstraße 17a den, auch klimatisch, recht freundlichen Sonntag. Auch die durchwegs positiven Rückmeldungen auf die Besetzung: „Endlich wird auch hier etwas gegen den Leerstand getan“ — wollte gestern nicht weniger werden. Für Alle ein „dickes Danke“ für die Unterstützung.
Solidaritätserklärung der Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG zur Besetzung der leerstehenden Wohnungen am Samstag 08.09.2018

Die Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG begrüßt und unterstützt die Besetzung der seit vielen Jahren leerstehenden Wohnungen in der Großbeerenstr.17a in Kreuzberg "61".

Am Samstag 08.09.2018 wurden von der Hausprojektgruppe Großbeerenstr. 17a leerstehende Wohnungen in der Großbeerenstr. 17a besetzt. Die Eigentümerin in diesem Wohnhaus ist die Aachener Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH, die die größte Wohnungsbaugesellschaft der katholischen Kirche ist, mit Hauptsitz in Köln. Mit ihren verbundenen Unternehmen besitzt sie 24 300 Wohneinheiten und  ca. 2 300 Gewerbeeinheiten.

Die Menschen der Hausprojektgruppe Großbeerenstr.17a haben selbst vielfältige Erfahrungen mit Verdrängungsprozessen im Stadtteil und brauchen nicht nur einen Ort um nach dem Prinzip gegenseitiger und solidarischer Unterstützung zu wohnen, sondern demonstrieren damit auch gegen die Profitlogik — der weiterhin ansteigenden — Mieten und spekulativen Leerstand.
Die Hausprojektgruppe handelte am Samstag eine zeitlich befristete Zwischennutzung bis zum 14.09. aus und in diesem Zeitraum sollen Gespräche mit der Eigentümerin stattfinden.

  • Für die sofortige und uneingeschränkte Übertragung der leerstehenden Wohnungen an die Hausprojektgruppe Großbeerenstr.17a durch die Eigentümerin!
  • Keine Räumung nach Ablauf der Zwischennutzung!

                      Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG — September 2018
08.09.2018: Besetzung leerstehender Wohnungen in der Großbeerenstraße 17a

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Heute wurden seit vielen Jahren leerstehende Wohnungen in der Großbeerenstraße 17a in Kreuzberg 61 besetzt. Mindestens zwei Wohnungen in dem Haus werden nach unserer Kenntnis punktuell genutzt. Mit den Nutzer*innen sind wir in Kontakt. Die Leerstandsgeschichte des Hauses ist in der Nachbarschaft schon lange bekannt. Das Haus steht zudem wegen des Verstoßes gegen die Zweckentfremdungsverordnung seit Jahren im Fokus des Bezirks.
Pressemitteilung 07.09.2018: Google Campus besetzt!

update: der Google Campus wurde bereits geräumt — 18 Uhr Kundgebung vor dem Umspannwerk

Der „Google Campus“ im Kreuzberger Umspannwerk ist seit Freitagnachmittag besetzt! Damit wollen wir gegen die explodierenden Mieten vorgehen.

Die Wohnungskrise spitzt sich täglich zu und betrifft alle Lohnabhängigen auf existentielle Weise. Allein in den letzten sieben Jahren sind die Mietpreise in Berlin um 71% gestiegen, täglich gibt es bis zu 10 Zwangsräumungen. Angesichts dieser Entwicklungen sind Ansätze einer sogenannten „neuen Stadtpolitik“ oder die Mietpreisbremse nur eine Farce.
Kreuzberger Kiezspaziergang am 01.09.

Vergangenen Samstag fand im Rahmen der Kiezwoche im Großbeerenkiez ein Kiezspaziergang zu bedrängten und von Verdrängung betroffenen Häusern statt.
Pressemitteilung 27.08.2018: Google Campus verhindern! Demonstration am Samstag 01.09.

Der Sachverhalt dürfte allen Beteiligten klar sein. Sollte der geplante „Google Campus“ des milliardenschweren Google/ Alphabet-Konzerns tatsächlich wie geplant in der Ohlauer Straße in Kreuzberg eröffnen, droht eine weitere drastische Mieterhöhungs- und Verdrängungsspirale sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerberaum in der Umgebung.

Doch ob der Campus jemals eröffnen wird, ist alles andere als sicher. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind wütend. Verschiedene Initiativen rufen zu Aktionen gegen den Campus auf. Es gab und gibt bereits ein breites Spektrum an Widerstandsformen, von Kundgebungen vor dem geplanten „Campus“-Standort über Transparente und Wandmalereien überall in den anliegenden Straßen bis hin zu diversen Farbbeutel-Attacken auf das für den „Google Campus“ vorgesehene Gebäude.
Berliner Hausprojekt Liebig34 von Räumung bedroht!


06.06.2018: Das Mietenwahnsinn-Demo-Bündnis begrüßt Besetzungen von leerstehenden Wohnungen und Häusern und fordert die Einstellung aller Strafverfahren

Am Pfingstsonntag wurden in Berlin 9 leerstehende Häuser und Objekte besetzt. Mit diesen Aktionen wurde auf den Skandal hingewiesen, dass internationale Konzerne wie Akelius, aber auch landeseigene Wohnungsbaugesellschaften wie Stadt und Land, trotz der riesigen Wohnungsnot Wohnungen teilweise über Jahre leer stehen lassen.

Wir haben am 14.04.2018 die Mietenwahnsinn-Widersetzen-Demo mit über 25.000 Teilnehmer*innen organisiert. Wir begrüßen die Besetzungen als ein legitimes Mittel des Protestes. Insbesondere unterstützen wir die sozialen und kreativen Konzepte, die für die leerstehenden Objekte erarbeitet wurden und hoffen, dass diese Wirklichkeit werden.

Wir verurteilen die Polizeigewalt gegen die Besetzer*innen und die von Eigentümer*innen und der regierenden Politik veranlassten Räumungen. Wir fordern die Einstellung aller Strafverfahren, die Entkriminalisierung der Öffnung von Leerstand und die Abschaffung der sogenannten „Berliner Linie“.

#besetzen
http://mietenwahnsinn.info/
Solidaritätserklärung der Stadtteilinitaitive WEM GEHÖRT KREUZBERG zu den Besetzungen am Sonntag, den 20.5.2018

Neun verschiedene Häuser und Ladenräume wurden am 20.5.2018 in Berlin besetzt.
Alle Objekte stehen seit langem aus spekulativen Gründen leer, während gleichzeitig zahlreiche Mieter*innen und Gewerbetreibende verdrängt werden.

Ein Haus wurde in unserem Stadtteil Kreuzberg 61 besetzt — die Arndtstraße 13 am Chamissoplatz. Das Haus steht seit über einem Jahr leer und steht exemplarisch für diese Spekulation. Jahrelang wurde Profit durch hochpreisliche Vermietung an Wanderarbeiter und prekär lebenden Familien aus Südosteuropa gemacht. Das Haus wurde mit hohem Gewinn verkauft, die Umwandlung in Eigentumswohnungen ist möglich.

Die Besetzungen in der Reichenberger Straße 114 und in der Bornsdorfer Straße 37 B wurden am Sonntagabend ohne Vorankündigung brutal von der Polizei — mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters Müller und mit Billigung von Innensenator Geisel und Stadtentwicklungssenatorin Lompscher geräumt.

Wir fordern die umfassende Enteignung des spekulativen Leerstands und eine bezahlbare Nutzung für Menschen, die jetzt Wohnungen brauchen, für Gewerbetreibende, für sozio-kulturelle Projekte, für Kinderläden, für Nachbarschaftszentren, die von Verdrängung bedroht sind.

Wir fordern alle Nachbar*innen, Betroffene, Stadtteilinitiativen, Kinderläden, sozio-kulturelle Projekte auf, profitfreies Wohnen wahr werden zu lassen und sich für eine solidarische Stadt zu engagieren!


WEM GEHÖRT KREUZBERG — Mai 2018